Gemeinde Spraitbach

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Gemeinde Aktuell

Vorstellung der Spraitbacher Frei- und Spielflächenkonzeption


Rund 50 Bürgerinnen und Bürgern waren der Einladung der Gemeinde zur Vorstellung der Spraitbacher Kinderspielplatzkonzeption am vorvergangenen Mittwoch im kleinen Kultursaal gefolgt.
In seiner Begrüßung ging Bürgermeister Baum kurz auf die Entstehungsgeschichte der heute vorgestellten Konzeption, in der auch die Auswirkungen der demografischen Bevölkerungsentwicklung eingeflossen sind, ein. So sei man sich im Gemeinderat schnell einig gewesen, dass die in die Jahre gekommenen örtlichen Kinderspielplätze insgesamt konzeptionell weiterentwickelt und erneuert werden sollen. Hierfür soll über einen Zeitraum von 3 Jahren ein Gesamtbudget von rund 300.000 € zur Verfügung gestellt werden.
Gemeinsam mit der von der Gemeinde beauftragten Gmünder Garten- und Landschaftsbauarchitektin, Margot Rieg-Zweig, sei die Idee der heute der Öffentlichkeit vorgestellten Spiel- und Freiflächenkonzeption, welche alle öffentlichen örtlichen Kinderspielplätze umfasst, entstanden.
Dabei, so der Schultes, sei diese noch nicht in Stein gemeißelt, sondern sollte heute mit der Bürgerschaft diskutiert und besprochen werden. Ausdrücklich gewünscht und begrüßt seien Anregungen und Ideen aus der Bevölkerung, sowie die gemeinsame Festlegung eines Durchführungszeitplans, da aus technischen und auch wirtschaftlichen Gründen nicht alle Spielplätze auf einmal erneuert werden können.
Frau Rieg-Zweig präsentierte im Anschluss die von ihr in den vergangenen Monaten erarbeiteten Vorschläge, wie den insgesamt 6 Spielplätzen der Gemeinde modernes, zeitgemäßes und pädagogisch sinnvolles Leben eingehaucht werden könne.
Dieses Konzept sieht nicht nur Spielgeräte für Klein- und Grundschulkinder, sondern auch Bereiche für ältere Kinder und Jugendliche, wie auch Erwachsene vor. Dies sei dem demografischen Wandel geschuldet, so Frau Rieg-Zweig, der auf der einen Seite weniger Nachwuchs und auf der anderen Seite mehr rüstige Senioren zur Folge habe. In einer detaillierten Powerpoint-Präsentation ging Frau Rieg-Zweig auf jeden einzelnen Spielplatz und seine jeweiligen Besonderheiten ein.  Bei der Spielflächenplanung sei es wichtig, so die Landschaftsarchitektin, die in ihrer langen Berufslaufbahn schon sehr viele Spielplätze entwickelt und konzipiert hat, Elemente vorzusehen, durch die die Phantasie der Kinder angeregt werde. Mit der umfassenden Erneuerung des hinter der Kulturhalle befindlichen Kinderspielplatzes im Jahr 2015 sei bereits ein erster Umsetzungsschritt erfolgt.
Im Anschluss an die Präsentation gab es eine erfreulich angeregte Beteiligung der versammelten Bürgerschaft. Viele Fragen aber auch Ideen und Vorschläge wurden gemacht. Unter anderem wurde die bislang fehlende Beschattung auf dem Spielplatz am Trögle und der geringe Platz beim Spielplatz in Vorderlintal angesprochen. Der Wunsch nach einem Bolzplatz und auch der Vorschlag einen pumptrack wie in Heubach zu errichten, wurden geäußert. Bei all diesen Wünschen gilt es jedoch auch immer die Kostenseite nicht aus dem Blick zu verlieren, da nur so eine Gesamtfinanzierbarkeit gegeben sei.
Bei der Frage, in welcher Reihenfolge die Spielplätze saniert werden sollen, war man sich schnell einig, dass mit den Spielpätzen Trögle und Vorderlintal begonnen werden soll. Im Anschluss soll dann der große Brocken „Kohlspielplatz“ angegangen werden. Bis 2019 sollen alle Spielplätze ein neues Gewand haben.  
In einem nächsten Schritt werden nun die vorgebrachten Ideen und Anregungen soweit umsetzbar und finanzierbar von Frau Rieg-Zweig in die Konzeption eingearbeitet. Diese sollen dann noch vor den Sommerferien im Rahmen einer Gemeinderatssitzung präsentiert werden. Anschließend kann dann eine Ausschreibung für die Bauarbeiten zu den ersten Spielplätzen erfolgen. Im Herbst könnten dann die Bauarbeiten starten.