Gemeinde Spraitbach

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Bebauungsplan und örtliche Bauvorschriften "Trögle VI" in Spraitbach: Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplanes und der örtlichen Bauvorschriften

Der Gemeinderat der Gemeinde Spraitbach hat in seiner Sitzung am 25.07.2017 gem. § 2 Abs. 1 BauGB beschlossen, für das Gebiet „Trögle VI“ am südlichen Ortsrand einen Bebauungsplan und örtliche Bauvorschriften aufzustellen.

Das Bebauungsplangebiet umfasst Teilflächen des Flurstücks 187. Die Flurstücke Nr. 179, 188, 686/2, 687/6, 687/7, 687/8, 687/9, 687/15, 687/18, 687/19, 687/20, 687/37, 687/38, 687/39, 687/40 und 689/1 grenzen an den Geltungsbereich an:

 

Lageplan Gebietsabgrenzung Bebauungsplan und örtliche Bauvorschriften „Trögle VI“ gemäß Aufstellungsbeschluss vom 25.07.2017
 
Ein Teilbereich des Flurstücks 187 befindet sich innerhalb „geplanter Wohnfläche“ gemäß dem rechtskräftigen Flächennutzungsplan des Gemeindeverwaltungsverbands Schwäbischer Wald. Aufgrund der hohen Nachfrage an Wohnbauflächen im Gemeindegebiet soll dieser Teilbereich sowie Teilflächen des Flurstücks, welche nicht als „geplante Wohnfläche“ ausgewiesen sind, realisiert werden. Eine Bebauung mit Wohnnutzung wird durch den Bebauungsplan „Trögle VI“ bauplanungsrechtlich vorbereitet.
Die Gemeinde Spraitbach strebt mit dem Bebauungsplan „Trögle“ an, einen Teilbereich des Flurstücks 187 der Bebauung zuzuführen und in diesem Zuge den südlichen Ortsrand zu erweitern. Eine Einbeziehung ist aufgrund der nördlich angrenzenden Gegebenheiten städtebaulich verträglich. Wohnflächen, die durch den Bebauungsplan „Trögle V“ vorbereitet wurden, sind mittlerweile größtenteils bebaut oder befinden sich nicht in öffentlichem Eigentum. Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage nach Wohnbauland im Zusammenhang auch mit derzeit herrschenden Zinssätzen, sollen für die Gemeinde Spraitbach Erweiterungsmöglichkeiten im Rahmen der Eigenentwicklung eingeräumt werden. Der vorgesehene Geltungsbereich umfasst eine Gesamtfläche von ca. 1,55ha und bietet Baumöglichkeiten für ca. 24 Wohngebäude.
Um für eine Bebauung der Fläche verbindliches Planrecht zu schaffen, ist die Aufstellung eines Bebauungsplans notwendig. Durch das Verfahren wird gewährleistet, dass private und öffentliche Belange gerecht untereinander abgewogen werden.
 
Die Verwaltung wurde beauftragt das entsprechende Verfahren einzuleiten.
 
U. Baum,
Bürgermeister