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Ehemaliger Wasserturm

Ehemaliger Wasserturm Schild
Gemeinde Spraitbach

Schon 1964, so berichtete die Rems-Zeitung, war Spraitbach einige Tage auf Fahrzeuge eines Milchabfuhrunternehmens angewiesen, um Trinkwaser aus Hönig herbeizuschaffen. Da der Wassddruck aus dem Turm mit Baujahr 1932, nicht mehr ausreichte, wurde er 1979 durch einen Hochbehälter mit 1.500 m3 Fassungsvermögen ersetzt. Der notwendige Druck wird seither von  3 Pumpen erzeugt. Zwei davon arbeiten im Wechsel bei hoher Entnahmen, wie z.B. im Brandfall sind alle in Betrieb. Vier Tage würde der Wasserspeicher für die Gemeinde reichen, umliegene Quellen und Brunnen sorgen für frischen Nachschub.

Sprengung des Wasserturms zwischen Hinter- und Vorderlintal
Gemeinde Spraitbach
Nach der Sprengung – der Wasserturm steht immer noch!
Gemeinde Spraitbach

Am 06. Juli 1982 wurde der Wasserturm zwischen Vorderlintal und Hinterlintal gesprengt. Der Wasserturm gehörte der Wasserversorgungsgruppe Reichenbach (Spraitbach und Durlangen). Diese wurde zum Ende 1994 aufgelöst. Beide Gemeinden traten dann dem Wasserversorgungsverband Menzlesmühle bei.

Bilder von der Sprengung finden sich in der Ortschronik der Gemeinde (Seite 140). Hier erfährt man auch, dass die Sprengung nur bedingt erfolgreich war. Der Wasserturm blieb zunächst stehen. Man war davon ausgegangen,d ass der gesamte Turm gemauert war. Erst mit Beginn der Arbeiten wurde festgestellt, dass das Bauwerk zweischalig (innen Stahlbeton, außen Backstein) war.

An der Bundesstraße B 298

Damit ein gleichmäßiger Wasserdruck im gesamten Ortsbereich gewährtleistet ist, wurde ein Wasserdruckbehälter neben dem alten Wasserturm in Hinterlintal gebaut.

Gemeinde Spraitbach
Gemeinde Spraitbach

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