zum Hauptinhalt springen

Kolonialwarenladen Lisel - Tante Emma Laden Vorderlintal

Schild Kolonialwarenladen "Lisel" Vorderlintal
Gemeinde Spraitbach

Kolonialwarenladen Lisel - Tante Emma Laden

Wer in Vorderlintal aufgewachsen ist und bis Mitte der 90er geboren wurde , kennt den Kolonialwarenladen von Elisa Wahl. Allgemein gesprochen ein "Tante­ Emma-Laden", am Ort aber bekannt als "Lisel ihr Lädle". Die Betreiberin selbst stammte  ursprünglich aus der Hirschmühle und betrieb das Geschäft  bis zum 31.12.1999. Zuletzt war es der kleinste Tante­ Emma Laden im Ostalbkreis. Frau Wahl selbst verstarb 2015. ihr Mann Gottfried 1983.

Beim abgebildeten Besuch des Wirtschaftsbeauftragten des Landratsamts. Herrn Rainer Fünfgelder. dem damaligen Bürgermeister Rolf Siebert. und des Landrats Klaus Pavel (von links nach rechts) trug sich letzterer auch in das goldene Buch der Gemeinde ein. Von diesem Tag (27.08.1998) stammt das Foto.

Hoher Besuch Landrat Klaus Pavel und Bürgermeister  Rolf Siebertam 27.08.1998
Gemeinde Spraitbach

Der Laden war für viele als Kind nicht nur der Ort an dem man zum ersten mal alleine  einkaufen gegangen ist sondern für alle  Bürgerinnen  und Bürger wie ein kleiner Supermarkt. Heute w ürde man vermutlich Vollsortimenter sagen, denn es gab neben Haushaltswaren auch angelieferte.  frische Backwaren. wie zum Beispiel Brezeln für den Frühstückstisch und auch Wurst und Fleisch von der Metzgerei Hirth aus Gschwend .

Viele erinnern sich noch, dass man als Kind beim Einkaufen in diesem Geschäft immer auch mit einem kleinen Pfennig-Bonbon oder anderen kleinen Süßigkeiten beschenkt wurde.

(Inhalt Doris Kurz)

Plan vom Verkaufsraum des Tante Emma Ladens
Gerade mal 3,30 auf 2,54 m groß war der Verkaufsraum
Gemeinde Spraitbach
Großer Waschtag 1930 vor dem Laden noch ohne das Vordächle
Gemeinde Spraitbach

Ölgarten 18

Vorderlintal

Einzelheiten zum Angebot

Kaum zu glauben, dass man in diesem kleinen Laden (3,30 m x 2,54 m, nur 8,4 qm!) alles bekommen konnte: Essig, Öl genauso wie Waschmittel, aber auch Schnürsenkel oder eine Mausefalle. Wenn Lisel etwa Quark oder Hefe aus dem Kühlschrank herausnahm, musste man kurz zur Seite treten, damit die Türe geschlossen werden konnte. Essiggurken wurden stückweise und offen verkauft. Der Korb mit den Backwaren stand gleich neben der Theke. Waren, die nicht so häufig nachgefragt waren, wurden in der Küche, der Stube oder auf der Bühne gelagert.

Interssant für jedes Kind war auch die Waage: Auf der einen Seite die Schüssel und auf der anderen Seite der Teller mit den verschiedenen Gewichten, um Wurst, Obst oder ähnliches abzuwiegen.

Schaumküsse und andere Süssigkeiten gab es einzeln und unverpackt zum Kauf bei dr "Stoinles Lisel" (Hausnamen).


schließen