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Urkundliche Erwähnung

Karte von Spreitbach von 1830
Karte von Spreitbach von 1830
Gemeinde Spraitbach
Karte von hinder Linthal von 1830
Karte von hinder Linthal von 1830
Gemeinde Spraitbach

Urkundliche Erwähnung Spraitbach

1. Urkunde vom 03.01.1296
Gemeinde Spraitbach

In einer von der Stadt Gmünd besiegelten Schenkungsurkunde von 1296 wird einer Schenkung des Gmünder Bürgers Konrad an das Kloster Adelberg (o.ä.) erwähnt:

Konrad genannt Loegglin, Bürger in Gmünd, und seine Frau Adelheid schenken gemeinsam aus freiem Willen und bei guter Gesundheit dem honorandus dominus (ehrenwerten) Propst Heinrich und dem Konvent von Adelberg (Madelberc) drei Häuser und andere Güter in Gmünd und eine Sölde in Spraitbach (Spraippach) 

Siegler: Die Stadt Gmünd und der Dekan Rüdiger von Lorch.

Gmünd, 1296. Januar 3.

Die lateinischen Urkunde wird heute aufbewahrt im Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 469 I U 67.

(Gedruckt im Württembergischen Urkundenbuch (WUB) Band X., Nr. 4784, Seite 436)

Urkundliche Erwähnung von Hinterlintal

Urkunde vom 22.07.1969
1. Urkundliche Erwähnung Hinterlintal
Gemeinde Spraitbach

In einer von Abt Ulrich von Lorch und dem Ritter Ernfrid dem Älteren besiegelten Urkunde wird Hinterlintal schon früher erwähnt:

Ritter Ernfrid der Ältere von Hengesbach verzichtet gemäß der Bitte des Abts Ulrich und Konvents von Lorch auf die Vogtei und alle seine Rechte an einem Mansus in Lintal.

Ohne Ortsangabe, 1269. Juli 22.

Die lateinischen Urkunde wird heute aufbewahrt im Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 499 U 387 a und 387 b)

(Gedruckt im Württembergischen Urkundenbuch (WUB), Bd. VII, Nr. 2088, S. 41)

 

In der  Beschreibung des Oberamts Gmünd von 1870 wurden alle württembergischen Oberämter und ihrer Gemeinden beschrieben. Hier steht zu Spraitbach:

Spreitbach,
Gemeinde III. Kl. mit 759 Einw., worunter 141 Ev. a) Spreitbach, Pfarrdorf mit Marktrecht, 383 Einw., mit Berghaus, Haus, 8 Einw., Leinhäusle, Haus, 13 Einw. und Weggen-Ziegelhütte, Haus, 7 Einw., b) Beutenhof, Hof, 22 Einw., c) Beutenmühle, Haus, 10 Einw., d) Hertikofen, Weiler, 97 Einw., mit Riedhaus, Haus, 5 Einw., e) Vorder-Linthal, Weiler, 181 Einw., mit Kohlgehau, Hof, 7 Einw., Ölmühle, Haus, 9 Einw., Schilpenbühl, Hof, 17 Einw. – Kathol. Pfarrei; die Evang. sind Filialisten von Täferroth, beziehungsw. von Alfdorf, Frickenhofen und Ruppertshofen. 21/2 Stunden nördlich von Gmünd gelegen.

Auf dem schmalen Rücken zwischen dem Thale des Reichenbaches und dem des Spreitbaches liegt hoch und freundlich, und zwar westlich über dem Anfang des Spreitbachthales, der ziemlich geschlossen angelegte Ort mit seinen mitunter schönen, an die des Welzheimer Waldes erinnernden Bauernhäusern. Auf der Straße von hier nach Vorder-Linthal genießt man eine herrliche Aussicht an die blauende Gebirgskette der Alb, von Kapfenburg bis zur Achalm, besonders majestätisch erheben sich Rosenstein, Stuifen, Rechberg und Staufen, aber auch der Blick in die nächsten saftgrünen Thäler ist herrlich. 

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Kloster Adelberg: Das Kloster hatte zahlreiche Güter in der Gegend, auch in und um Spraitbach. Dies wurde in den alten Güterbüchern vermerkt. Weitere Informationen finden Sie bei https://www.kloester-bw.de/.

Kirchen: Über die Kirchliche Entwicklung finden Sie etwas beim  Diözesanarchiv Rottenburg oder  im Archiv der Evangelischen Landeskirche in Württemberg

Archiv: Es befinden sich zahlreiche interessante Bücher aus dem vorletzen Jahrhundert im Spraitbacher Archiv: u.a.  Güterbücher, Inventuren, Protokolle, Kaufbücher, alte Zeitungen und vieles mehr. Die altdeutsche Schrift ist dabei ein großes Hindernis. Allgemeine Hinweise über das frühere Schriftgut findet man unter www.leo-bw.de. 

Spraitbacher Literatur  Walcherchronik  und Heimatbuch


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