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Eröffnung Feuerwehrhaus mit Blaulichtparty, Festgottesdienst, Festakt und Schauübung

Pfarrer Benedikt Wilson Pfarrer Sascha Michalek und Bernd Waibe
Johannes Zimmermann
Segen katholischer Pfarrer Wilson und evangelischer Pfarrer Michalek
Johannes Zimmermann
Begrüßung Johannes Schurr, Buergermeister
Johannes Zimmermann
Grußwort Dr. Joachim Blaese, Landrat
Johannes Zimmermann
Musikverein mit Dirigent Sebastian Hoiß
Johannes Zimmermann
Aufmerksame und zahlreiche Gäste
Johannes Zimmermann
Feuerwehr Spraitbach
Johannes Zimmermann
Einweihung Jugendfeuerwehr beim Lied "Kamerad sein in der Feuerwehr"
Fuehrung durchs Gebaeude
Dialog BM Schurr und FW Kommandant Bernd Waibel
Johannes Zimmermann
Kommandant Bernd Waibel, Tim Bueckner, MdL und BM Johannes Schurr
Johannes Zimmermann
Fuehrung durchs Gebaeude
Johannes Zimmermann
Schauuebung der Jugendfeuerwehr
Johannes Zimmermann

Schon vor Jahren wurde die Enge des Feuerwehrhauses, das Umkleiden in der Fahrzeughalle für Frauen und Männer, fehlende Sanitärräume und auch Parkplätze beim Einsatz angeprangert und bei Verwaltung, Gemeinderat und Feuerwehr nach einer gemeinsamen Lösung gesucht. 

Am 27. März 2025 erfolgte der Spatenstich und nun 1 ½ Jahre später konnte das moderne Gebäude nun eingeweiht werden. Die Fahrzeughalle mit 4 Stellplätzen und die notwendigen Funktions-, Umkleide-, Schulungsräume sowie die dazugehörende Werkstatt  kostete 3,48 Mio. € und wurden mit 1,76 Mio. € vom Land gefördert.

Dieser notwendige Neubau wurde mit einer Blaulichtparty mit Barbetrieb und Livemusik von „Mike & Bäne Acoustic Rock“ und „Zabbaduschr“ bereits am Samstagabend/-nacht feuchtfröhlich eingeweiht.

Der offizielle Teil begann am Sonntag mit einem ökomenischem Gottesdienst mit Pfarrer Benedikt Wilson und Pfarrer Sascha Michalek bei dem das neue Gebäude gesegnet wurde. Der Musikverein Spraitbach umrahmte sowohl den Gottesdienst als auch später die Festreden feierlich.

Landrat Dr. Joachim Bläse betonte den Wert des Ehrenamts, das ja auch in der Nationalhymne „Einigkeit und Recht und Freiheit“ besungen wurde. Diese Einigkeit, die sich bei der Gemeinschaft der Feuerwehr und deren Einsatzbereitschaft in 24/7 zeige, ist derart wichtig für eine Kommune, dass es zugleich Rettungsanker in schwierigen Situationen, als auch eine Aushängeschild für die Gemeinde ist. Frau Dr. Inge Gräßle MdB, die auch für Herrn Tim Bückner MdL sprach, betonte die Unterstützung durch Bund und Land für dieses Ehrenamt in Form von Erhöhung der Ehrenamtspauschale und der Fördergelder. Thilo Weimert, Architekt vom Architektenbüro „Kraft und Kraft“ nannte die Eckdaten zum Gebäude und Frau Claudia Bay übermittelte die Grüße aller örtlichen Vereine, insbesondere vom DRK mit einem gemeinsamen T-Shirt, das die enge Zusammenarbeit von Feuerwehr und DRK bei Einsätzen hervorhob.

Bürgermeister Johannes Schurr und Kommandant Bernd Waibel informierten in einem kurzweiligen Dialog über die Notwendigkeit, den Werdegang und die Hürden, die für den Neubau notwendig waren und bedankten sich bei allen Beteiligten, Architekten, Firmen, Gemeinderätinnen und Gemeinderat, bei der Verwaltung und natürlich bei allen Feuerwehrleuten, für ihre Einsatzbereitschaft, den vielen Übungen und natürlich auch den vielen Stunden, welche während Bau und Umzug geleistet wurden. Mit dem gemeinsamen Lied „Kamerad sein in der Feuerwehr“ wurde die Bedeutung der 38 aktiven Feuerwehrfrauen und -männer sowie der 25 Mitglieder der Jugendfeuerwehr betont.

Der Schachverein musste anschließend die Bewirtung der 300 hungrigen Gäste stemmen. Die Wartezeit, bis die leckeren Schnitzel, Maultaschen und Pommes für alle Gäste frisch zubereitet waren, wurde mit guten Gesprächen und Unterhaltung durch den Musikverein gerne überbrückt.

Danach fanden mehrere fachkundige Führungen durch das neue Gebäude statt. Alles konnte besichtigt und hinterfragt werden: Stiefelwaschanlage, Umkleide für Männer und Frauen, deren Spinde, die Fahrzeuge, die im Hof standen, Schulungsraum, Funkraum, die historische Spritze aus dem Jahr 1887 oder auch der Informationsbildschirm, der beim Einsatz alle über die wichtigsten Dinge informiert.

Ein weiterer Höhepunkt war die Schauübung der Jugendfeuerwehr, bei der Wettergott ein kurzes Einsehen hatte. Die Bergung einer bei einem Unfall eingeklemmten Person wurde  mit Bergungskissen vor zahlreichen Zuschauern eindrucksvoll vorgeführt.

Am Ende zeigte sich, dass viele Spraitbacherinnen und Spraitbacher ihr neues Feuerwehrhaus und damit den schnellen Einsatz vor Ort im Brand- oder Katastrophenfall schätzen. 

Unser Dank gilt allen Mitwirkenden und Beteiligten während der Planung, des Baus, dem Umzug und der Einweihung.

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