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Kurze Geschichten (n) und Anekdoten

Hier finden Sie kurze geschichtliche Ereignisse und Spraitbacher Anekdoten (zusammengetragen von Erich Pommerenke).

Erst urkundliche Erwähnung von Spraitbach vom 03.01.1296
Gemeinde Spraitbach

Im Jahr 1296 schenken die Eheleute Lögglin aus Schwäbisch Gmünd drei Häuser und eine „Sölde“ (Bauernhaus) in „Spraippach“ an Probst Heinrich und den Konvent des Klosters Adelberg.

Die diesbezügliche Schenkungsurkunde ist die erste urkundlich belegte Erwähnung von Spraitbach – also so etwas wie unsere „Geburtsurkunde“.

Und so betrachtet wird Spraitbach – obwohl sicher auch schon vor 1296 als Siedlung bewohnt – dieses Jahr 725 Jahre alt.

In der ersten urkundlichen Erwähnung von 1296 ist von „Spraippach“ die Rede. Der Chronist vermutet, dass sich diese Bezeichnung aus den in seiner Nähe zahlreichen Erlenbüschen ableitet, mit „spreiden“ wurde sich ausbreitendes Gebüsch bezeichnet.

Weil früher oft auch die Namen „Spraitenbach, Spraibach, Spraittach oder Spreitbach“ vorkamen, wird der Name aber auch mit dem „gespreizten Bach“, also dem Zusammenlauf zweier Bäche in Verbindung gebracht. 

Landwirtschaftliche Arbeit war früher sehr aufwändig und anstrengend. Das galt auch für das Dreschen des Korns. An kalten Wintertagen wurde oft schon früh am Morgen auf der Tenne mit dem Dreschflegel damit begonnen. Die Arbeit dauerte oft bis in den späten Abend. Am Sonntag darauf wurde dann die sogenannte „Flegelhenke“ mit Sauerkraut, Speck, und Knöpfle gefeiert. (Aus der Ortschronik der Gemeinde.)


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